Die Vorarlberger im Sturzpech

Sport / 16.12.2016 • 21:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vorjahressieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle blieb mit der Hand im Fangnetz hängen und schied im Halbfinale aus. foto: stiplovsek
Vorjahressieger Alessandro „Izzi“ Hämmerle blieb mit der Hand im Fangnetz hängen und schied im Halbfinale aus. foto: stiplovsek

Blaues Auge nach Sturz für Izzy Hämmerle – Schairer schied im Viertelfinale aus.

schruns. Nach der Galavorstellung im Vorjahr mit dem Heim-Sieg durch Alessandro Hämmerle und Platz zwei von Markus Schairer waren die Erwartungen bei der fünften Austragung des Snowbordcross-Weltcups im Montafon groß. Doch die Vorarlberger Finalteilnehmer waren dieses Mal nicht vom Glück verfolgt. Hämmerle stürzte nach einem sehr guten Start im Achtelfinale. Der 23-jährige Gaschurner kam mit viel Geschwindigkeit in die fünfte Kurve und wurde hoch ausgehoben. Er wollte sich mit der Hand vom Fangnetz abstoßen, um den Fahrfehler zu korrigieren, und blieb dabei hängen. Hämmerle stürzte und zog sich ein blaues Auge zu. „Der Ausfall ist bitter, vor allem beim Heimrennen. Andererseits muss man etwas riskieren, wenn man vorne sein will“, resümierte der Titelverteidiger, der sich mit Rang 26 zufrieden geben musste. Schairer kam zunächst souverän mit der schnellsten Laufzeit in seinem Heat weiter ins Viertelfinale. Hier allerdings kam ihm Cameron Bolton in die Quere. Der Australier stürzte direkt vor Schairer.

Der Sieger der Austragung 2013 hatte keine Chance auszuweichen und wurde mit zu Boden gerissen. Er blieb glücklicherweise unverletzt. Der Weltmeister von 2009 wurde als bester Österreicher Elfter. „Ich wäre sehr gerne im Finale gestanden, aber Positionskämpfe und leider auch Stürze gehören zu unserem Sport dazu. Es hat dieses Mal das Glück gefehlt“, bedauerte Schairer. Der Wahl-Bludenzer Julian Lüftner schied im Halbfinale aus, er wurde 29. Auf Revanche aus sind Schairer und Hämmerle beim gemeinsamen Teambewerb am Sonntag ab zwölf Uhr. „Es gibt nur Vollgas“, meinen beide unisono.