Graf überraschte sich selbst

Sport / 16.12.2016 • 21:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Skicrosser Bernhard Graf heißt es, die Ski für das Finale zu präparieren. foto: steurer
Für Skicrosser Bernhard Graf heißt es, die Ski für das Finale zu präparieren. foto: steurer

Dornbirner ist heute erstmals beim Skicross-Weltcupfinale
im Montafon dabei.

schruns. (VN-akp) Bei der Qualfikation im Skicross-Weltcup sorgte Bernhard Graf für die Überraschung des Tages aus Vorarlberger Sicht. Der Dornbirner schaffte es mit Rang 24 ins heutige Finale der besten 32 Fahrer. „Ich bin ohne Erwartungen gestartet, denn eigentlich befinde ich mich im Lernstress und habe das Rennen zwischen Statik- und Gebäudehüllenprüfung absolviert. Ich bin selbst überrascht. Den Start habe ich verschlafen. Ich hatte einige Fehler, aber dennoch hat es gereicht. Heute wollte ich eigentlich anfangen zu lernen, aber jetzt heißt es für mich, die Ski wieder zu wachsen“, erläutert der Holzbautechnik-Student an der FH Biel. „Es ist wirklich genial, nun beim Heimrennen im Finale zu stehen. Ich habe keine Erwartungen und lasse es auf mich zukommen“, erläutert der 28-jährige Rossignol-Athlet.

Für Graf war es nach seinem Weltcup-Debüt im Vorjahr erst der zweite Einsatz auf dieser Ebene. Somit startet der ehemalige Skirennfahrer heute erstmals in einem Skicross-Weltcupfinale.