Lassnig, Bechtold und Raffael in der Albertina

Kultur / 16.12.2016 • 21:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bruegel und Schiele sind im Jahr 2017 auch noch dabei.

Wien. Drei Großausstellungen zu Maria Lassnig, Egon Schiele und Raffael sind die Jahreshöhepunkte der Albertina 2017. Sie werden durch zahlreiche weitere Projekte ergänzt. So widmet die Albertina dem 2011 verstorbenen Künstler Markus Prachensky eine Hommage. Zum Auftakt des Gedenkens an seinen 100. Todestag im Jahr 2018 läutet die Albertina den Ausstellungsreigen zu Egon Schiele ein.

In der dritten Präsentation der Albertina-Fotosammlung widmet man sich den vielfältigen Beziehungen zwischen den Menschen vor und hinter der Kamera: Ab 10. März sind in der Schau „Acting for the Camera“ u.a. Werke von Will McBride, Anton Josef Trcka oder Cora Pongracz zu sehen. Ab dem 5. April folgt eine Würdigung von Eduard Angeli.

Als sommerliches Highlight startet am 5. Mai die Schau zu Maria Lassnig, von der die Albertina einen umfangreichen Bestand besitzt. Ein Österreich, das es laut Direktor Klaus Albrecht Schröder „vielfach nicht mehr gibt“, offenbart sich den Besuchern der Schau „Österreichische Fotografie“ (ab 14. Juni): Hier steht das Land im Fokus, wie es von Fotografen wie Lisl Ponger, Gottfried Bechtold oder Seiichi Furuya seit den 1970er-Jahren gesehen wurde. Im Herbst setzt man dann auf Pieter Bruegel den Älteren und Raffael, von dem man zahlreiche Werke hat.