„Verein steht besser da als die Mannschaft“

Sport / 16.12.2016 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Erinnert sich: Peter Sallmayer.
Erinnert sich: Peter Sallmayer.

Altach. Peter Sallmayer hat Rapid-Vergangenheit. Drei Saisonen war der heute 55-jährige Trainer bei den Hütteldorfern und wurde Meister – 1982 nach 14-jähriger Wartezeit. In Österreichs Nachwuchsteam spielte er u. a. mit dem jetzigen Altach-Sportchef Georg Zellhofer.

Sie sind 1979 als 18-Jähriger zu Rapid gewechselt. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Sallmayer: Walter Skocik war mein Trainer in Bregenz. Er ist zu Rapid gegangen und hat mich mitgenommen. Der Klub war natürlich eine andere Hausnummer. Die Zeiten waren allerdings anders. Mit Antonin Panenka ist ein Weltstar zu Rapid gekommen. Das wäre heute nicht mehr möglich.

Nach drei Saisonen und 75 Spielen sind Sie nach Salzburg gewechselt, als regierender Meister. Warum?

Sallmayer: Der Titelgewinn war natürlich besonders, vor allem nach so langer Wartezeit. Ich war so ehrgeizig, dass ich mehr spielen wollte. Immerhin war ich ja fast eineinhalb Jahre Stammspieler war.

Kommen wir in die Gegenwart. Was trauen Sie Altach heute gegen den Rekordmeister zu?

Sallmayer: Was die letzten Jahre in Altach passiert ist, ist sensationell. Ich finde auch, dass die Leistung von den meisten Fans in Vorarlberg noch zu wenig honoriert wird. Rapid hat natürlich mehr Möglichkeiten, aber derzeit steht der Verein sicher besser da als die Mannschaft. Deshalb sehe ich die Vorteile klar bei Altach. Für mich kocht Rapid auch nur mit Wasser.