Ein Gericht wies Millers Klage gegen Head ab

Sport / 18.12.2016 • 20:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Chancen auf das Comeback des Amerikaners sind gesunken.

Gröden. Die Chancen von Skirennfahrer Bode Miller auf ein Comeback im Weltcup sind gesunken. Im Streit mit seinem ehemaligen Ausrüster Head wies ein Gericht in Kalifornien die Klage des Amerikaners ab. Die Klage könnte aber in Colorado ein weiteres Mal eingereicht werden. Millers Anwalt sagte demnach aber auch, es sei unsicher, ob sich der Sportler und sein neuer Ausrüster auf ein teures, weiteres Verfahren einlassen.

Der viermalige Weltmeister und sechsfache Olympia-Medaillengewinner hatte sich nach seinem Sturz bei der Ski-WM 2015 mit Head auf einen Auflösungsvertrag geeinigt und dabei zugestimmt, zwei Jahre lang für keinen anderen Ausrüster im Weltcup anzutreten. Der 39-Jährige ist inzwischen aber an einer italienischen Firma (Bomber)beteiligt und will zur WM. „Es gibt immer eine Chance bei Bode – immer“, sagte US-Chefcoach Sasha Rearick. „Aber zum jetzigen Zeitpunkt erwarten wir so bald keine Sensationsrückkehr.“