Die Kunst ist sein Beruf

Wetter / 19.12.2016 • 22:14 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Maximilian Hutz macht seinen Beruf aus „Liebe zur Kunst“.  FOTO: David Glück
Maximilian Hutz macht seinen Beruf aus „Liebe zur Kunst“. FOTO: David Glück

Selbstständig mit 19 Jahren – Maximilian Hutz hat seine Liebe zur Kunst zum Beruf gemacht.

Lustenau. (VN-chc) Der Lustenauer Maximilian Hutz hat seine eigene Galerie und betreibt Kunsthandel. Schon als Kind war der heute 25-Jährige mit seiner Mutter auf verschiedenen Ausstellungen und hat dabei seine Leidenschaft für die Kunst entdeckt. „Ich wusste sehr schnell, dass dies meine Aufgabe fürs Leben werden würde“, erzählt Hutz. Bereits mit 15 Jahren fing er an, sich mit mehreren Ferialjobs im Sommer Geld für seine eigene Galerie anzusparen. Mit dem Verdienten hat der Kunsthändler seine ersten eigenen Kunstwerke auf Auktionen finanziert. „Mit 17 Jahren, als ich in einigen Galerien ausgeholfen habe, bin ich das erste Mal mit dem Kunsthandel in Kontakt gekommen“, erzählt der Lustenauer. Zwei Jahre darauf stand seine eigene Firma „Galerie und Kunsthandel Maximilian Hutz“ in den Startlöchern. „Ich wollte den Leuten beweisen, dass ich gut bin in dem, was ich mache. Ich bin ins kalte Wasser gesprungen“, betont Hutz.

Vernetzt denken

In den Anfängen seiner Galerie diente eine kleine Räumlichkeit in Lustenau als Büro, und Hutz hatte die ersten zwei bis drei Ausstellungen. „Natürlich muss man sich ganz genau überlegen, was man tut, und die Kosten in den Anfängen so gering wie möglich halten“, erklärt der 25-Jährige, „das Wichtigste jedoch ist: Man muss hartnäckig bleiben und sich seine Kontakte aufbauen.“ Seit dem Frühjahr 2016 hat Hutz seine Galerie in einer 200 Quadratmeter großen Ausstellungsräumlichkeit in Hard. „Wir haben nur zwei Ausstellungen im Jahr, diese sind dafür aber aufwendiger“, erklärt der Galerist. Die Ausstellungen wechseln jeweils im Frühling und im Herbst.

Das Wichtigste bei seinen Ausstellungen sei für ihn, dass er selbst voll hinter den Künstlern stehen müsse, sonst funktioniere es nicht. Neben seinen Ausstellungen betreibt er auch Kunsthandel. Er vermittelt Kunstobjekte und Bilder an seine Kunden, auch welche, die nicht in seiner Galerie sind. Die Kunstwerke bekomme er aus anderen Ateliers oder aus Nachlässen von Kunstsammlern. „Bei meinem Job ist es wichtig, dass man auf die Wünsche der Kunden eingehen und vernetzt denken kann“, erklärt der Galerist.

Unterstützung junger Künstler

Wichtig ist Hutz zudem, dass junge Künstler mit Potenzial mehr unterstützt werden. Dies setzt er sich als Ziel für die Zukunft: „Ich möchte künftig junge Künstler unterstützen, ich weiß aber noch nicht genau, ob ich mich nur auf Künstler aus dem Ländle fixieren werde“, meint der Lustenauer. Mit seiner Geschichte zum Erfolg weiß der Jungunternehmer wohl am besten, wie es ist, in den Startlöchern zu stehen. Neben seiner Liebe zur Kunst hat Hutz auch eine Schwäche für schöne Autos. „Egal, ob Gelände- oder Sportwagen, ich kann mich für fast jedes Auto begeistern“, schwärmt der Lustenauer. „Ich liebe die Töne, die sie von sich geben.“ So wundert es nicht, dass in seiner Galerie auch ein Porsche von Gottfried Bechtold zu finden ist. Zudem ist der Galerist und Kunsthändler gerne in der Natur, geht oft mit Freunden aus und ist auch jederzeit für einen Kinobesuch zu haben.

Man muss hartnäckig bleiben und sich Kontakte aufbauen.

Maximilian Hutz

Zur Person

Maximilian Hutz

Der Lustenauer hat mit 19 Jahren die „Galerie Maximilian Hutz“ gegründet.

Geboren: 8. 5.1991 in Lustenau

Beruf: Galerist und Kunsthändler

Hobbys: Kino, Essen gehen, Freunde treffen, schöne Autos

Familie: ledig