Ein kapitaler Kontrahent

Sport / 19.12.2016 • 22:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Der Dornbirner EC hat heute Tabellenführer Vienna Capitals zu Gast.

Dornbirn. (VN-ko) Kapitaler Kontrahent für den Dornbirner EC heute in der Messeeishalle. Mit den Vienna Capitals tanzt der Ligaerste an – damit kommt es nach dem Fußballduell zwischen Altach und Rapid neuerlich zu einem Duell Vorarlberg gegen Wien. Beide Teams sind momentan „heiß“: In den letzten neun Partien blieben die Capitals nur einmal ohne Sieg, holten in der Fremde 39 Punkte (13 Siege) aus 16 Spielen. Die Bulldogs wiederum haben von den letzten vier Spielen drei gewonnen. „Wir wollen jetzt das Momentum in die beiden Heimspiele gegen Wien und Linz mitnehmen“, sagt Stürmer Brock McBride, der an Dornbirns aktuellem Höhenflug wesentlichen Anteil hat: McBride kam in den letzten neun Spielen auf 16 Punkte, davon sechs Tore. Auch sein Partner aus alten Laibacher Zeiten funktioniert besser: Chris D’Alvise verbuchte in neun Spielen zehn Punkte. Und Kevin Maczierzynski, seit vier Partien neben dem Duo, schrieb sich drei Zähler gut. „Wir haben konstant gutes Eishockey über 60 Minuten gespielt, und so wollen wir auch gegen den Leader auftreten“, meinte der Ländle-Stürmer vor dem Schlager gegen Wien. Was ebenfalls Mut macht: Die ersten beiden Aufeinandertreffen gingen mit nur einem Tor Unterschied (3:2, 3:2 n. V.) an die Hauptstädter.

Umstellung fruchtet

Auch die Caps testeten zuletzt eine neue Offensiv-Linie – Kelsey Tessier, Taylor Vause und Andreas Nödl – mit Erfolg. Beim 4:1-Sieg in Innsbruck war das Trio an zwei von vier Treffern beteiligt. Trainer Serge Aubin lässt aber offen, ob sie auch in Dornbirn gemeinsam aufspielen: „Wir haben diese Linie schon gegen Fehervar eingesetzt, und das hat uns einen Push gegeben. Gegen Innsbruck hat sie ebenfalls gut funktioniert. Aber mit Maxa und Nissner kehren zwei Offensivkräfte zurück. Das gibt uns die nötige Flexibilität, um für Überraschungseffekte zu sorgen.“ Verzichten muss Aubin verletzungsbedingt weiter auf Ryan McKiernan, Ali Wukovits und Patrick Peter.

Wir wollen gegen Wien 60 Minuten gutes Eishockey spielen.

Kevin MAczierzynski