Für Lara Gut ist nun alles wieder gut

Sport / 19.12.2016 • 22:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gute Laune nach dem Sieg in Val d’Isère: Lara Gut. Foto: gepa
Gute Laune nach dem Sieg in Val d’Isère: Lara Gut. Foto: gepa

Die Schweizerin räumte „großes Missverständnis“ aus.

Courchevel. Lara Gut hat mit ihrem Sieg im Weltcup-Super-G in Val d’Isère dafür gesorgt, dass allfällige Gedanken an eine mögliche Krise nach den zwei Ausfällen zuvor in der Kombination und Abfahrt sofort wieder verstummt sind. Damit fehlen der Titelverteidigerin aus der Schweiz vor dem Riesentorlauf heute in Courchevel nur noch fünf Zähler auf Weltcup-Spitzenreiterin Mikaela Shiffrin. Die Rennen in Val d’Isère waren für Gut vor allem ein Lernprozess. Die 25-Jährige suchte nach den Ausfällen in der Kombination und der Abfahrt vor dem Super-G einen Weg, um mit Val d’Isère „zu kommunizieren“ und das „große Missverständnis“ auszuräumen. Zusammen mit ihrem Vater und Trainer Pauli, aber auch mit weiteren Personen in ihrem Umfeld, ging sie der Ursache für die Probleme auf den Grund. „Ich habe mein Herz meinem Team geöffnet und versuchte dabei zu beschreiben, dass das Gefühl für die Ski schlicht nicht vorhanden war“, übte Gut auch kritik am Material. „Ich habe viel gelernt in den letzten Tagen und bin auch stärker geworden, weil ich nun noch enger verbunden bin mit meinem Team, den Leuten, die mir helfen“, betonte die Schweizer Sportlerin des Jahres 2016 nach dem 21. Weltcup-Sieg ihrer Karriere.