Philippe Jordan bleibt Symphoniker-Chef

Kultur / 19.12.2016 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Philippe Jordan im Bregenzer Festspielhaus. Foto: BF
Philippe Jordan im Bregenzer Festspielhaus. Foto: BF

Bei den Bregenzer Festspielen übernimmt der Maestro eine besondere Aufgabe.

Bregenz. (VN-cd) Den Orchesterkonzerten wird bei der Präsentation des Bregenzer Festspielprogramms meist weniger Aufmerksamkeit geschenkt als den Opernprojekten bzw. dem Spiel auf dem See, dabei bietet das Kulturunternehmen im kommenden Sommer eine Besonderheit an, unter der Leitung von Philippe Jordan führen die Wiener Symphoniker am 30. Juli den ersten Akt der Oper „Die Walküre“ von Richard Wagner auf. Unter den Gesangssolisten ist neben Martina Serafin (Sieglinde), und Kwangchul Youn (Hunding) jener Andreas Schager (Siegmund), der in diesem Sommer bei den Bayreuther Festspielen ein exzellentes Debüt als Parsifal hinlegte. Am Pult steht mit Philippe Jordan (42) jener Dirigent, der den Vertrag mit den Symphonikern soeben bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 verlängert hat.

„Herzensangelegenheit“

Der gebürtige Schweizer Jordan, der unter anderem als Musikdirektor an der Pariser Oper tätig ist, wurde auch als möglicher neuer Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper gehandelt, an der die Philharmoniker sozusagen als Hausorchester engagiert sind. Er soll, wie die VN berichteten, aber selbst abgewunken haben. „Die Wiener Symphoniker mit ihrem einzigartigen Klang sind mir eine wahre Herzensangelegenheit. Ich bin sehr stolz, Teil ihrer außergewöhnlichen Geschichte zu sein“, teilte er nun in einer Aussendung mit.