Bahnsteige in Rankweil barrierefrei erreichbar

Vorarlberg / 20.12.2016 • 18:16 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Udo Tschernek von der örtlichen Bauaufsicht, Bürgermeister Martin Summer und Harald Schreyer von der Infrastrukturabteilung der ÖBB.
Udo Tschernek von der örtlichen Bauaufsicht, Bürgermeister Martin Summer und Harald Schreyer von der Infrastrukturabteilung der ÖBB.

Personenlifte am neuen Bahnhof der Marktgemeinde sind seit gestern in Betrieb.

Rankweil. (VN-doh) Am Rankweiler Bahnhof ist wieder ein Etappenziel erreicht: Seit Dienstag ist der Bahnhof barrierefrei, denn die Liftanlagen in der neuen Fußgängerunterführung sind jetzt in Betrieb. Nach der Eröffnung des Hausbahnsteigs und des Inselbahnsteigs sowie der Aufhebung der Sperre der Unterführung Landammanngasse konnten auch diese Arbeiten zeitgerecht abgeschlossen werden. Seit Mai 2015 wird der Bahnhof umgebaut. Für rund 20 Millionen Euro soll eine barrierefreie Mobilitätsdrehscheibe entstehen. Im Dezember 2015 konnten die Züge erstmals den neuen Hausbahnsteig anfahren, seit Anfang November wird auch der Inselbahnsteig angefahren.

Arbeitsschwerpunkt Anfang 2017 wird der Weiterbau der Personenunterführung in Richtung Zehentstraße sein. Zur Verfügung stehen wird der großzügige Durchlass unter dem Bahnhof allerdings erst Mitte kommenden Jahres. Zu diesem Zeitpunkt werden dann auch die Arbeiten für das neue Bahnhofsgebäude und die Bushalteflächen anlaufen. Im bestehenden Bahnhofsgebäude, das 2017 abgetragen werden soll, ist aktuell nur noch das Stellwerk für den Bahnhof untergebracht. Voraussichtlich im Juni 2017 wird die neue signaltechnische Sicherungsanlage in Betrieb genommen. Dann wird der Zugbetrieb von Innsbruck aus gesteuert und überwacht.

In Betrieb geht aktuell in diesen Tagen ergänzend auch eine neue Videoanlage, die Teile der bestehenden Bahnhofsinfrastruktur überwacht. Dabei geht es darum, das subjektive Sicherheitsgefühl der Kunden weiter zu heben.

Ein besonderer Vorteil für die Bahnkunden ist die moderne Verknüpfung der Bahnsteige mit allen anderen Verkehrsträgern. Die Haltebereiche der regionalen Buslinien sind künftig bequem erreichbar. Im östlichen Bahnhofsbereich wird die Anzahl der Radabstellplätze deutlich erhöht. Zudem werden 19 Abstellplätze für Motorräder errichtet. Bis 2018 sollen die Arbeiten am Bahnhof abgeschlossen werden.