Echte Freude

Leserbriefe / 20.12.2016 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

und Fröhlichkeit

Zum Leserbrief von Leonie Mähr, VN vom 12. Dezember: Liebe Leonie, deine Zeilen über das „Lustigsein an Weihnachten“ erinnern mich an meine eigene Kindheit. Als Kind ging ich manchmal vor unsere Haustüre und habe ins Schneegestöber hinaufgeschaut. Mit einigem Glück, dachte ich mir, müsste man ja das Christkind kommen sehen. Es gibt außer dem heiligen Antonius schließlich genügend Heilige, denen das vor 2000 Jahren geborene göttliche Kind wirklich erschienen ist. Man sagt, das Jesukind erhöre alle unsere Bitten. So erinnere ich mich, wie ich als Erwachsener einmal einen Rosenkranz zum Jesukind betete, weil ich ein größeres Problem hatte. Nachdem nur der halbe Rosenkranz gebetet war, klingelte eine Person an der Haustüre und brachte die Lösung. Was ich damit sagen will: An erster Stelle steht die Geburt und Menschwerdung des Gottessohnes in der Zeit des „Königs Herodes und des Kaisers Augustus“, was relativ leicht nachgewiesen werden kann. Dann bedarf es unseres Betens zum Jesukind. Es will einen Platz in deinem und in meinem Herzen haben und es vom Bösen zum Guten hin verändern. Und aus dem Herzen kommt dann echte Freude und Fröhlichkeit. Man kann mit „Lustigsein“ eine ganz oberflächliche Freude meinen und an dem wunderbaren Geheimnis von Weihnachten und an der tiefen Seligkeit, die das Jesuskind schenken will, achtlos vorbeigehen.

P. Bernhard Kaufmann,

Jennen,
Dornbirn