Mexiko: Zukunftsland für Mittelamerikaner

Welt / 20.12.2016 • 22:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
In Mexiko finden immer mehr Menschen aus Mittelamerika Zuflucht. AP
In Mexiko finden immer mehr Menschen aus Mittelamerika Zuflucht. AP

Tenosique. Die Zahl der Asylsuchenden in Mexiko wächst. Viele geflüchtete Mittelamerikaner planen nicht mehr, in die USA weiterzuziehen. Auch Donald Trumps Abschreckungstaktik wirkt. Aus Honduras, El Salvador und Guatemala strömen Menschen herbei, die der Gewalt in ihrer Heimat entkommen wollen. Für viele sind nicht länger die USA das Ziel, sondern Mexiko wird zur erklärten Endstation der Flucht. Bis Jahresende werden es 8000 sein. In Honduras und El Salvador, auch in Guatemala, nimmt die Bandenkriminalität bedrohlich zu. 2015 fielen in El Salvador 103 von 100.000 Einwohnern einem Gewaltverbrechen zum Opfer und damit wurde das Land zum tödlichsten weltweit, ohne Krieg. In Honduras waren es 64 gewaltsame Todesfälle pro 100.000 Einwohner. In Westeuropa liegt die Zahl bei höchstens 1 bis 2.