Friedliebende und radikale Muslime

Leserbriefe / 21.12.2016 • 18:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Bub plante Anschlag auf Weihnachtsmarkt“, vom 17./18. 12:

Wenn wir es auch nicht wahrhaben wollen, in einigen Ländern der EU herrscht bei Muslimen bereits vorrangig das islamische Recht. Hassprediger, Zwangsehen, Vielehen und Kinderhochzeiten wurden von der Politik viel zu lange geduldet und damit der Begriff „Multikulti“ falsch verstanden. Hier geht es nicht um Folklore oder um Landessitten, sondern um fehlende Integration und Missachtung unserer Gesetze. Die Muslime gehören ohne Wenn und Aber zur EU, sie sollten längst einen unabhängigen Islam anstreben, der sich mit unseren Gepflogenheiten zumindest identifiziert, der nicht von Ländern wie Saudi-Arabien, der Türkei usw. gesteuert, gelehrt und finanziert wird. Es ist auch unverständlich, warum die friedliebenden Muslime, die ein fixer Bestanteil unserer Gesellschaft sind, nicht vehement gegen ihre radikalen Randgruppen, die nur ihr Ansehen schädigen, gemeinsam vorgehen. Die Statistik zeigt eindeutig auf, von welchen muslimischen Gruppierungen die jungen Menschen in der EU radikalisiert, in die Kampfgebiete des IS weitergeleitet oder für Anschläge missbraucht werden. Darum ist es nicht nachvollziehbar, warum es die Politik seit Jahren nicht schafft, diese Gruppierungen aus dem Verkehr zu ziehen. Wenn es der EU nicht gelingt, hier klare Grenzen zu ziehen und sich den nötigen Respekt zu verschaffen, ist die Sicherheit in der EU mehr als gefährdet.

Alfred Fuchs,

Forachstraße,
Dornbirn