ÖSV-Damen suchen Speed

Sport / 21.12.2016 • 19:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kranke Hütter fehlt beim Intensivtraining in Salzburg.

zauchensee. Wie Österreichs Herren sind nun auch die ÖSV-Abfahrtsdamen in Altenmarkt/Zauchensee auf der Suche nach dem Speed. Auf der Kälberloch-Piste, wo am 14. und 15. Jänner 2017 eine Weltcup-Abfahrt und eine Alpine Kombination in Szene gehen, absolvieren sieben Mädchen von Cheftrainer Roland Assinger vor der Weihnachtspause ein zweitägiges Intensivtraining. Nicht dabei ist die erkrankte Cornelia Hütter. Das Training auf der Zauchenseer Weltcuppiste hat sich schon bei den Herren ausgezahlt. Unmittelbar nach Sondereinheiten in Saalbach und Zauchensee gewann Max Franz die Weltcup-Abfahrt im Grödnertal. Hütter hatte kürzlich mit Platz zwei in Val d‘Isere für den ersten Podestplatz der ÖSV-Damen gesorgt. Sie ist nun zwar erkrankt, hat aber beste Erinnerungen an die Piste in Salzburg. Im Vorjahr wurde sie dort sowohl im Abfahrts-Sprint als auch im Super-G Dritte. In Zauchensee steigt nach Lake Louise und Val d‘Isere der nächste Speed-Event im Damen-Weltcup. Die Kälberloch-Strecke ist jetzt schon praktisch „rennfertig“.

45-Meter-Sprung

Ein Hauptaugenmerk von Österreichs Speed-Truppe mit Elisabeth Görgl, Mirjam Puchner, Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer, Sabrina Maier, Stephanie Venier und der Vorarlbergerin Christine Scheyer lag im Training auf der außergewöhnlichen Passage namens Hot Air. „Hier machen die Läuferinnen Bekanntschaft mit ein paar sehr giftigen Kurven. Und perfekt zum Üben war der Jagersprung, der über 45 Meter weit geht“, schwärmte Assinger.