Sich selbst ins Bein geschossen

Vorarlberg / 21.12.2016 • 22:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schweizer hantierte während seines Ausflugs nach Vorarlberg zu unvorsichtig mit Pistole.

Koblach. Um sich einen netten Lokalbesuch zu gönnen, fuhren zwei Schweizer im Alter von 32 und 45 Jahren am vergangenen Samstag mit ihrem Pkw nach Vorarlberg. Der jüngere der beiden hatte dabei eine Pistole von der Schweiz nach Österreich eingeführt, ohne im Besitz eines waffenrechtlichen Dokumentes zu sein. Während des Lokalbesuchs ließ er die Pistole laut seinen eigenen Angaben im Auto liegen. Auf der Rückfahrt in die Schweiz begann er im Fahrzeug mit der Waffe zu hantieren. Dabei löste sich ein Schuss und er verletzte sich dadurch selbst im Bereich des linken Unterschenkels. Der 32-Jährige warf die Pistole dann aus dem Fenster. Erst in der Schweiz fuhren die Männer in ein Krankenhaus.

Erfundene Geschichte

Die von ihnen erfundene Geschichte, von unbekannten Tätern angeschossen worden zu sein, erzählten sie nicht nur den Ärzten, sondern auch der Schweizer Polizei, ehe sie dann die Wahrheit sagten. Am Montag wurde die Schusswaffe, die aus dem fahrenden Pkw geworfen worden war, bei einer Suchaktion in Koblach etwa fünf Meter neben der Fahrbahn in einer landwirtschaftlich genutzten Wiese gefunden. Die Männer werden an die Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.