Jagd nach dem vierten Räuber

Vorarlberg / 22.12.2016 • 22:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Sofort nach dem Überfall leitete die Kantonspolizei St. Gallen eine Großfahndung ein. Symbolfoto: kapo
Sofort nach dem Überfall leitete die Kantonspolizei St. Gallen eine Großfahndung ein. Symbolfoto: kapo

Nach einem Raubüberfall in Rorschach am Donnerstag ist einer der Täter noch immer auf der Flucht.

Rorschach. Am Donnerstagvormittag kurz nach 11 Uhr ereignete sich in Rorschach ein Raubüberfall. Die Täter konnten flüchten, worauf die Polizei eine Großfahndung startete. Schon bald konnte die Kantonspolizei St.Gallen im Rheintal drei mutmaßliche Täter verhaften.

Österreicher dabei

Nach den bisherigen Erkenntnissen hat sich der Raubüberfall in der Neugasse in Rorschach ereignet. Die Täterschaft erbeutete dort aus einem Betrieb Bargeld und flüchtete. „Beim Raubüberfall gab es keine Verletzten“, sagte Gian-Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen.

Kurz nach 11 Uhr betrat ein vermummter, mit einem Messer bewaffneter Mann ein Geschäft und bedrohte die Angestellten. Er erbeutete mehrere Tausend Franken Bargeld und ergriff die Flucht zusammen mit zwei weiteren Männern, die sich vor dem Geschäft befanden. Die Täter flüchteten in einem Auto, in dem sich mutmasslich eine vierte Person befand.

Das Auto konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in Widnau durch die Kantonspolizei St.Gallen gestoppt werden. Es gelang, drei Täter festzunehmen. Es handelt sich um zwei Deutsche im Alter von 26 und 33 Jahren und einen 22-jährigen Österreicher. Ob der Verdächtige aus Vorarlberg stammt, war gestern noch nicht zu erfahren. Ein weiterer Täter konnte weiter flüchten. Laut Zeugenaussagen stieg er als Beifahrer einem grauen oder silbrigen Auto zu.

Vorarlberger Polizei informiert

Mittlerweile konnte die Person ermittelt werden, die den Flüchtenden in Unwissenheit der Umstände mitfahren ließ. Die Fahndung nach dem vierten Täter bleibt bestehen. Die Beute ist verschwunden.

Da die Festnahme der drei Verdächtigen im grenznahen Widnau stattfand, ist nicht auszuschließen, dass der vierte Täter nach Vorarlberg geflüchtet sein könnte. Auf Nachfrage der VN ist das Landeskriminalamt in Bregenz von den Schweizer Kollegen darüber in Kenntnis gesetzt worden.