Notleidende sind nicht allein

Vorarlberg / 22.12.2016 • 19:41 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
3000 Euro von der ÖVP-Ortsgruppe Höchst für „Ma hilft“. Viele zeigen Herz. Foto: Stiplovsek
3000 Euro von der ÖVP-Ortsgruppe Höchst für „Ma hilft“. Viele zeigen Herz. Foto: Stiplovsek

Prominente Vorarlberger sprechen über ihre Gründe, warum sie „Ma hilft“ unterstützen.

Schwarzach. (VN-hk) Den heutigen VN liegt zum letzten Mal in diesem Jahr ein Erlagschein bei. Eine gute Gelegenheit, notleidenden Vorarlbergern zu helfen. Selbst wenn sich natürlich auch bei „Ma hilft“ gerade vor Weihnachten die Hilfsgesuche stapeln und „Ma hilft“-Koordinatorin Marlies Müller gemeinsam mit Redaktion und Verwaltung der VN im Nonstop-Einsatz steht, gilt für unsere Sozialaktion: Wir lassen auch nach Weihnachten nicht die Rollläden herunter, denn Armut und traurige Schicksale kennen keine Deadline. „Ma hilft“ ist 365 Tage im Jahr im Dienst.

Des Bischofs Worte

Es sind die vielen Vorarlberger, die der Sozialaktion ihre Kraft geben und mit ihren Spenden die Grundlage für unbürokratische und schnelle Unterstützung liefern. Ohne diese grandiose Hilfsbereitschaft wäre das nicht möglich.

Mit Worten und Taten stehen auch viele prominente Vorarlberger bedingungslos hinter „Ma hilft“. Vor dem Hintergrund von Weihnachten findet der Vorarlberger Bischof Benno Elbs (56) dafür wunderschöne Worte. „In festlichen Zeiten empfinden wir Not erst recht drückend. Einsamkeit, Armut und Ausgrenzung sind dann doppelt schmerzlich. Weihnachten will Lasten von unseren Herzen nehmen, will Freude schenken. Das tut auch ‚Ma hilft‘“ durch sensible, unbürokratische Hilfe.“

Wallners Anerkennung

Für Arbeiterkammerpräsident Hubert Hämmerle (55), dessen Organisation „Ma hilft“ auf verschiedene Weise großzügig unterstützt, ist unsere Initiative eine ideale Möglichkeit, „Menschen zu unterstützen, denen es nicht so gut geht, und zwar durch Menschen, denen es gut geht.“ Ein absolutes Highlight war für Hubert Hämmerle die diesjährige „Ma hilft“-Gala. „Ich habe noch kaum einmal erlebt, dass ich mich so amüsieren konnte und gleichzeitig das Gefühl haben durfte, hier geschieht etwas Wohltätiges.“

„Die Hilfsaktion genießt aus gutem Grund großes Vertrauen und hohes Ansehen in der Bevölkerung“, ist Landeshauptmann Markus Wallner (49) überzeugt. „‘Ma hilft‘ hat sich über die Jahre durch eine gute soziale Treffsicherheit und hohe Zuverlässigkeit ausgezeichnet. Jeder Euro erreicht seinen Bestimmungsort. Ich bedanke mich bei den Vorarlberger Nachrichten als Initiatorin der Aktion sowie bei den zahlreichen Spenderinnen und Spendern“, drückt Wallner seine Anerkennung aus.

Elly Böhler ist glücklich

Barde Ulrich Troy (63) zieht seinen Hut vor „Ma hilft“-Koordinatorin Marlies Müller (70). „Diese Frau fährt landauf und landab um sicherzustellen, dass die Spendengelder gut verwendet werden. Das ist einzigartig.“

„Ma hilft“ gäbe es nicht, wäre nicht Müllers Vorgängerin Elly Böhler (89) vor 38 Jahren aktiv geworden. Mit Genugtuung verfolgt die „Ma hilft“-Gründer die Entwicklung ihrer Idee und stellt heute fest: „‘Ma hilft‘ hat sich in seinem Wesen nicht verändert. Immer noch kann schnell und unbürokratisch geholfen werden. In Notsituationen müssen jene Vorarlberger, die wir erreichen, nicht leiden, weil sie auf eine Frist warten müssen, bis endlich Hilfe eintrifft. Wir sind sofort da.“

In festlichen Zeiten empfinden wir Not erst recht drückend.

Bischof Benno Elbs

,,Ma hilft“ unterstützt sofort. Das ­ist unser ­Wesen.

Elly Böhler