Ohne neue Firmen gäbe es weniger Jobs

Markt / 22.12.2016 • 22:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wenn junge Unternehmen durchhalten, schaffen sie laut einer Studie die meisten Jobs.
Wenn junge Unternehmen durchhalten, schaffen sie laut einer Studie die meisten Jobs.

sTUDIE. Junge Unternehmen schaffen in Österreich die meisten Jobs. Allerdings erst ab einer gewissen Größe, denn Mikrofirmen mit ein oder zwei Beschäftigten gehen zu oft pleite, um in Summe zum Jobaufbau beitragen zu können. Kämen keine neuen Firmen dazu, dann würde die Zahl der Arbeitsplätze sogar abnehmen. Dies die Erkenntnis einer Studie, die das Institut für Internationale Wirtschaft an der WU Wien durchgeführt hat.

Betrachtet man nur die kleinen Firmen, die überleben, dann schaffen sie ähnlich viele Jobs wie große Unternehmen. Kurzfristig könnten substanziell neue Jobs entstehen, wenn die Politik verhindert, dass kleine und junge Firmen pleitegehen. Obwohl in Österreich der Arbeitsmarkt stark reguliert ist, gibt es eine ähnliche Dynamik wie in den USA: Neu entstehende Kleinstunternehmen schaffen viele Jobs, gehen aber auch rasch wieder zugrunde. „Dieses Bild für Österreich unterscheidet sich kaum von dem der USA, was doch etwas überraschend ist“, so Studienautor Harald Oberhofer.