Anonyme

Leserbriefe / 23.12.2016 • 18:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bösartigkeiten

Einige von uns finden auch in der heutigen Zeit Weihnachtspost im Briefkasten. Zutiefst berührend sind oft liebevolle Zeilen, die uns Mitmenschen wertschätzend zukommen lassen. Leider gibt es auch Briefe, die zwar an manche von uns adressiert sind, jedoch willkürlich keinen Absender hinterlassen. Dies wohl deshalb, weil diese Menschen sich im Grunde ihres Herzens schämen müssten, welch bitterböse, menschenverachtende Nachricht sie anonym versenden. Persönlich bin ich überzeugt, dass es sich um Mitmenschen handelt, die zutiefst verunsichert sind, Angst vor Konsequenzen haben und deshalb äußerst feige agieren. Zeitgenossen, die mit Gehässigkeiten um sich schlagen, um andere zu verletzen, unerkannt deshalb, weil sie nie gelernt haben, die Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen. Inhalt und Schrift lassen die unterentwickelte Moral und Ethik solcher Personen nur erahnen. Diesen Menschen möchte ich, da ich leider ihren Namen nicht kenne, in diesem Leserbrief eine Weihnachtsbotschaft zukommen lassen. Aus ganzem Herzen wünsche ich ihnen die nötige Kraft, dass ihre Hände mutig die nächste Weihnachtspost eigenhändig unterschreiben können. Mehr noch wünsche ich ihnen jedoch, dass in ihren Herzen endlich Frieden einkehren möge.

Anni Mathes,

Quadres,
Bludesch