Für Riesenschildkröte gibt es jetzt Hoffnung

Wissen / 23.12.2016 • 12:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Quito. Für eine international als gefährdet eingestufte Riesenschildkrötenart auf den Galapagosinseln besteht Hoffnung. Wie der Nationalpark Galapagos (PNG) am Dienstag mitteilte, ist die Gattung Chelonoidis chatamensis dabei, sich zu erholen. Von ihr gebe es auf der Insel San Cristobal – nur dort kommt sie vor – einer Zählung vom November zufolge fast 6700 Exemplare. Dazu gehöre ein hoher Anteil von Jungtieren und Weibchen, was eine optimistische Prognose ermögliche, hieß es weiter. Wissenschafter haben 14 verschiedene Arten von Riesenschildkröten auf der zu Ecuador gehörenden Inselgruppe registriert. Drei davon sind mittlerweile ausgestorben, die übrigen elf stehen auf der Roten Liste der besonders bedrohten Tiere der Weltnaturschutzunion (IUCN).