IOC ergreift Maßnahmen gegen Russland

Sport / 23.12.2016 • 21:14 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Lausanne. Disziplinarverfahren gegen 28 russische Athleten, dazu Nachkontrollen aller russischen Olympia-Teilnehmer von 2010 bis 2014: Nach den erschütternden Erkenntnissen über mutmaßliches Staatsdoping in Russland hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Maßnahmen ergriffen. Demnach wird ein Verfahren gegen 28 russische Teilnehmer der Winterspiele 2014 in Sotschi wegen Dopingverdachts eingeleitet. Die Liste könnte angesichts der angekündigten Nachanalysen aller russischer Teilnehmer bei den Sommerspielen 2012 in London sowie den Winterspielen 2010 in Vancouver und 2014 noch deutlich länger werden. Kreml-Chef Wladimir Putin reagierte wie gewohnt mit eigenen Vorwürfen gegen die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und stritt staatliche Beteiligung am massenhaften Doping russischer Sportler ab.