Norwegen steht zu Boykott

Sport / 23.12.2016 • 21:14 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

oslo. Norwegens Biathlon-Chef Erlend Slokvik hat die Boykott-Drohung seines Verbandes gegen Russland wegen der Doping-Affäre verteidigt. „Es ist uns wichtig, dass der Sport sauber ist, und wir hielten es für richtig, ein klares Signal zu setzen. Wir stehen zu dem Brief und denken, dass es wichtig war, als eine der weltbesten Skinationen zu sagen, was wir denken“, betonte Slokvik. Im Vorfeld der Vorstandssitzung der Internationalen Biathlon Union (IBU) hatte es Boykott-Drohungen einiger Nationen gegen die Russen gegeben. „Dass Nationen mit Boykott drohen, um den Prozess zu beeinflussen, ist nichts, was ich gutheißen kann“, sagte der norwegische IBU-Präsident Anders Besseberg dem Norwegischen Rundfunk NRK.