Rätsel um das FPÖ-Treffen mit Trump-Berater

Politik / 23.12.2016 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. Die FPÖ bewegte sich am Freitag zwischen Sein und Nichtsein eines Termins, der vor wenigen Wochen in New York stattgefunden haben soll. Am 15. November erklärte Parteichef Heinz-Christian Strache auf seiner Facebook-Seite, dass eine blaue Delegation in den USA unter anderem den künftigen nationalen Sicherheitsberater Donald Trumps, Ex-General Michael Flynn, getroffen habe. Ein Sprecher des designierten US-Präsidenten dementierte nun, dass es zu einem Treffen mit dem FPÖ-Chef gekommen sei.

„Es war genau so, wie es unser Bundesparteiobmann über Facebook bekannt gegeben hat“, reagierte der freiheitliche EU-Abgeordnete Harald Vilimsky auf die Vorwürfe. Zwar habe Strache mit Flynn tatsächlich nicht persönlich gesprochen. Aber das habe der FPÖ-Chef auch nie gesagt. An besagtem Abend habe der FPÖ-Obmann eine andere Einladung in New York gehabt. So sei unter anderem der steirische Landesparteiobmann Mario Kunasek in Straches Vertretung zu Flynn gegangen.

Flynn-Besuch auf der Liste

Im entsprechenden Facebook-Posting Straches heißt es über der Auflistung der Treffen, in der auch jenes mit Flynn angeführt ist: „HC Strache nahm an einem zeitlichen Ausschnitt der Reise in New York und Washington an ausgewählten Terminen teil. Hier ein grober Überblick.“