Staatsballett für „Spartacus“ gefeiert

Kultur / 23.12.2016 • 20:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
„Spartacus“ zählt zu den bekanntesten Werken der Ballettgeschichte. Foto: Wilfried Hösl
„Spartacus“ zählt zu den bekanntesten Werken der Ballettgeschichte. Foto: Wilfried Hösl

München. Eine energiegeladene und von den Zuschauern gefeierte Zeitreise hat das bayerische Staatsballett mit „Spartacus“ präsentiert. Im Münchner Nationaltheater zeigte man als erste westliche Compagnie die Choreografie von Yuri Grigorovich, mit der das Moskauer Bolschoitheater seit Jahrzehnten weltweit reüssiert. Auch in München klatschten die Zuschauer begeistert. Von den Stühlen riss es das Publikum im voll besetzten Haus jedoch in dem Moment, als Grigorovich selbst auf der Bühne erschien. Sein „Spartacus“ gilt als eines der bekanntesten Werke der Ballettgeschichte. Das Staatsballett setzt mit „Spartacus“ seine Tradition fort, ballettgeschichtliche Produktionen nach München zu holen. Der Altmeister selbst hatte sein strenges Auge auf der Einstudierung: Grigorovich begleitete die persönlich, nachdem zuvor zwei enge Mitarbeiter das etwa 70-köpfige Ensemble betreut hatten.