FIS suspendiert sechs russische Langläufer

Sport / 26.12.2016 • 20:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

oberhofen. Als eine weitere Reaktion auf die Staatsdopingvorwürfe gegen Russland hat der Ski-Weltverband FIS sechs russische Langläufer bis auf Weiteres suspendiert. Darüber hinaus gab die FIS bekannt, dass Russlands nordischer Ski-Verband auf die geplante Gastgeber-Rolle beim Weltcup-Finale der Langläufer (16. bis 19. März) in Tjumen verzichtet und die Veranstaltung zurückgegeben hat.

Die Suspendierung des russischen Sextetts bezeichnete die FIS als Konsequenz aus Ermittlungen des Internationalen Olympischen Komitees gegen die betroffenen Aktiven in Verbindung mit Dopingverstößen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Das IOC hatte die FIS tags zuvor über die aufgenommenen Untersuchungen gegen die Sportler informiert. Die Namen der suspendierten Athleten teilte die FIS nicht mit.

Vierte Großveranstaltung

Das Langlauf-Finale von Tjumen wird als vierte in Russland geplante Großveranstaltung seit Veröffentlichung des McLaren-Reports vor rund zwei Wochen aus dem internationalen Sportkalender für 2017 gestrichen. Zuvor war Russland die Bob- und Skeleton-WM im Februar in Sotschi entzogen worden. Zudem entband der Eisschnelllauf-Weltverband Russland von der Ausrichtung des Finales in Tscheljabinsk.