Vom Papst und der Miss Germany

Markt / 26.12.2016 • 19:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der deutsche Politiker Wolfgang Bosbach referierte in Schröcken vor prominentem Publikum. Foto: schröcken
Der deutsche Politiker Wolfgang Bosbach referierte in Schröcken vor prominentem Publikum. Foto: schröcken

Politiker Wolfgang Bosbach sprach bei Heinzl Wirtschaftstalk in Schröcken.

Schröcken. (VN) Der scheidende CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach hält nicht hinterm Berg mit seiner Meinung. Nun referierte er in Schröcken beim Heinzl Wirtschaftstalk zu verschiedenen Themen – von Trump über die Krise Europas bis hin zur Situation der CDU/CSU. Und der als „Euro-Rebell“ bekannt gewordene Politiker wusste das Publikum zu begeistern. „Ich habe mich mein Leben lang bemüht, einen geraden Weg zu gehen und zu meinen Überzeugungen zu stehen“, so Bosbach. 2017 will er mit der aktiven Politik Schluss machen. Er freue sich über das große Bedauern, gehe aber auch mit einem Stück Gelassenheit. „Am Montag habe ich den Kreisvorstand über den Nichtantritt informiert – große Betroffenheit. Am Freitag gab es bereits fünf Bewerber um meine Nachfolge. Der Friedhof ist voll mit unersetzlichen Leuten“, meint Bosbach. Auch zur Kritik an seiner Tätigkeit als Jury-Mitglied bei der Miss-Germany-Wahl nahm er Stellung. „Eine CSU-Kollegin hatte sich bei mir darüber beschwert. So etwas gehöre sich nicht. Ich habe ihr dann einen Zeitungsartikel zugeschickt, wonach der Papst die damalige Miss Germany empfangen hat. Wenn der Heilige Vater so etwas macht, dann kann es nicht so schlimm sein.“