Wrackteile in 25 Metern Tiefe entdeckt

Welt / 26.12.2016 • 22:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Moskau. Taucher haben am Montag Teile des über dem Schwarzen Meer abgestürzten russischen Militärflugzeugs geborgen. Mehrere Fragmente der Maschine seien am Nachmittag etwa eineinhalb Kilometer vom Ufer entfernt in 25 Metern Tiefe entdeckt worden, erklärte das Ministerium für Notlagen in Moskau. Die Taucher wollten die Suche nach weiteren Teilen fortsetzen.

Die Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 war am Sonntagmorgen auf dem Weg zu russischen Soldaten in Syrien kurz nach dem Start in Sotschi ins Schwarze Meer gestürzt. Unter den Passagieren waren auch Mitglieder des weltbekannten Alexandrow-Militärchores sowie die für ihre wohltätige Arbeit bekannte russische Ärztin Jelisaweta Glinka und mehrere Journalisten. Bei dem Absturz kamen vermutlich alle 92 Menschen an Bord ums Leben. Die Regierung schließt einen Terroranschlag nicht aus. Verkehrsminister Maxim Sokolow sagte am Sonntagnachmittag, als mögliche Ursache werde auch ein Terrorakt in Betracht gezogen. Man untersuche ein ganzes Spektrum an möglichen Gründen. Es sei aber verfrüht, über die Ursache zu spekulieren. Papst Franziskus hat sein Beileid für die Opfer des Flugzeugunglücks in Russland bekundet. Beim Angelus-Gebet am Montagmittag auf dem Petersplatz bat er um Trost für die Angehörigen.