Eine Doping-Petition

Sport / 27.12.2016 • 22:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

104 Langläufer und Langläuferinnen wenden sich an das IOC und die FIS.

Schwarzach. Die Skisportler fordern ein Treffen mit FIS-Präsident Gianfranco Kasper im Rahmen der WM in Lahti im Februar, „um über die Zukunft des sauberen Sports zu diskutieren“. Die Athleten werfen dem Olympischen Comitee (IOC) vor, im Umgang mit in Russland staatlich gefördertem Doping „beunruhigend nachsichtig gewesen“ zu sein. Zudem seien sie „betroffen über Kommentare der FIS-Führung über Doping in unserem Sport“. Österreichische Namen finden sich derzeit nicht unter den 104 Namen auf der Liste.

Derweil haben nach Julia Iwanowa auch Langlauf-Olympiasieger Alexander Legkow sowie Jewgeni Below aufgrund des McLaren-Berichts ihre Doping-Sperren durch den Ski-Weltverband öffentlich gemacht. Die beiden Russen beteuerten in einer Presseerklärung zugleich ihre Unschuld. Sie wollten noch vor dem Start der am Silvestertag beginnenden Tour de Ski die Aufhebung ihrer vorläufigen Suspendierung bei der FIS beantragen.

Das Internationale Olympische Comitee hatte kurz vor Weihnachten ein Disziplinarverfahren gegen 28 russische Teilnehmer der Sotschi-Spiele wegen Dopingverdachts eingeleitet. Daraufhin hatte die FIS sechs Langläufer gesperrt. Laut dem russischen Trainer Oleg Perewozschikow sollen auch Maxim Wylegschanin, hinter Legkow 2014 Olympiazweiter über 50 km, sowie Alexej Petuchow zu den suspendierten Langläufern gehören.