Unverschämte, dreiste Pensions­privilegien

Leserbriefe / 27.12.2016 • 20:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Eine kleine Pause bei der FPÖ-Hetze wäre angebracht, Herr Häfele. Vielleicht könnten Sie sich mit der unwilligen schwarz-roten Regierung auseinandersetzen. Die behauptet, und es ist jedes Mal eine schallende Ohrfeige für die Steuerzahler, wenn sie sagt, sie könne diese unverschämten, dreisten Pensionsprivilegien der Beamten und den Angestellten der staatsnahen Betriebe nicht verändern. Die Regierung kann fast alles verändern, sogar den Durchrechnungsmodus der ASVG-Pensionen, so dass die Pensionen, speziell auch der Frauen mit Familienarbeit, noch kleiner werden. Das wirklich Tragische besteht darin, dass die Beamten glauben, sie haben ein Recht auf die vom Steuerzahler gefüllten Futtertröge, nachdem sie ein Arbeitsleben mit einem gesicherten Arbeitsplatz hatten. Siehe auch die Aussage von Frau Griss, dass sie nur eine „normale“ Beamtenpension von 9008 Euro hat. Es gibt viel zu tun, Herr Häfele.

Peter Grabher,

Feldmoosgasse, Bregenz