Nach Sturm-Absage fällt Abfahrt flach

Sport / 28.12.2016 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Wind als Spielverderber für Frederic Berthold und Co.  Foto: gepa
Der Wind als Spielverderber für Frederic Berthold und Co. Foto: gepa

Kein Nachtrag des Santa-Caterina-Rennens, Speed-Fraktion wenig erfreut.

santa caterina. Sturmböen haben zur Absage der Herrenabfahrt in Santa Caterina geführt. Das Rennen kann in dieser Saison nicht nachgetragen werden, was den Speed-Spezialisten um Hannes Reichelt nicht gefällt. Für heute blieb auf der „Compagnoni“-Piste unverändert eine Kombination aus Super-G und Slalom angesetzt.

Die Abfahrt wurde zweimal verschoben und der Start nach unten verlegt, aber auch auf verkürzter Super-G-Strecke ließ der heftige Wind eine sichere Durchführung nicht zu. „Das ist sehr schade, weil wir keine Möglichkeit haben, es nachzuholen. Die Piste wäre super gewesen, richtig hart und kompakt. Ein Spektakel wäre garantiert gewesen“, sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner. Die im Vorfeld diskutierte Option der Nachtragung des Rennens am Freitag kam laut Waldner aufgrund der fehlenden Einigung der TV-Rechte-Inhaber mit dem Organisationskomitee nicht zustande. „Leider, die Abfahrt ist definitiv weg, weil der Kalender voll ist.“

Kombination ohne Wind

Für die Kombination, bei der der Gargellener Fredric Berthold dabei ist, ist er aber zuversichtlich. „Das Wetter sollte besser werden, der Wind beruhigt sich.“ Auch auf die Strecke gewehte Steine könne man problemlos entfernen, so Waldner.

Im Fahrerlager begrüßte man einerseits die Absage aufgrund der widrigen Bedingungen, kritisierte jedoch die ersatzlose Streichung. „Es wäre überhaupt kein faires Rennen gewesen, teilweise auch ein Risiko bei den Sprüngen. So weh es tut, es ist voll in Ordnung“, meinte Reichelt, bedauerte aber auch den Wegfall. „Es ist echt schade, wir haben eh auf der Speed-Seite schon so wenig Rennen, und dann findet sich leider keiner, der das Rennen austragen kann.“