Wirbel um das Eingeständnis aus Russland

Sport / 28.12.2016 • 22:03 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Moskau. Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada hat erstmals die Vertuschung systematischen Dopings im Gastgeberland der Olympischen Winterspiele 2014 zugegeben. „Es war eine institutionelle Verschwörung“, sagte die Rusada-Chefin Anna Anzeliowitsch in der „New York Times“. Sie sei schockiert gewesen von den Enthüllungen, die Regierung sei jedoch nicht involviert gewesen. Russland hatte zuvor die Vorwürfe stets zurückgewiesen. „In Russland hat es nie ein staatliches Dopingsystem oder Doping-Unterstützung gegeben, das ist unmöglich“, sagte der russische Präsident Wladimir Putin zuletzt. Kritik gab es bezüglich des Eingeständnisses von Russlands Sportminister Pawel Kolobkow. „Die Leiterin von Rusada ist keine Staatsbedienstete und darf deshalb nicht als Vertreterin der russischen Sportpolitik zitiert werden.“