Besonderes zum Neujahrskonzert

Kultur / 29.12.2016 • 18:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mit sieben Erstaufführungen wird man wieder 50 Millionen Menschen weltweit zum neuen Jahr begrüßen.  Foto: APA
Mit sieben Erstaufführungen wird man wieder 50 Millionen Menschen weltweit zum neuen Jahr begrüßen. Foto: APA

Das Programm für das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2017 steht.

Wien. (VN) Das alte Jahr liegt in den letzten Zügen, und damit steht das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein in den Startlöchern. Mit sieben Erstaufführungen, Silberstaub und Gustavo Dudamel als bisher jüngstem Dirigenten des Megaevents wird man wieder 50 Millionen Menschen weltweit zum neuen Jahr begrüßen. „Jetzt kann ich in Frieden sterben“, zeigte sich Dudamel am Donnerstag euphorisch.

Spannendes Programm

Die Wiener Philharmoniker wollen unter Leitung des venezolanischen Star-Dirigenten zum traditionellen Neujahrskonzert etwas ganz Besonderes bieten. Es werde ein spannendes Programm aus dem Repertoire der Walzer-Dynastie Strauß, das mit der Auswahl der Stücke auch auf die Krisen in der Welt eingehe, sagte der Vorstand der Philharmoniker, Andreas Großbauer, am Donnerstag in Wien. Der Walzer „Mephistos Höllenrufe“ werde beantwortet von der Polka „So ängstlich sind wir nicht“, beides Stücke von Johann Strauß (Sohn). „Das ist eine wichtige und gute Botschaft in dieser Zeit“, sagte Großbauer. Insgesamt würden sieben Stücke erstmals beim Neujahrskonzert gespielt. „Ich hoffe, wir werden Spaß haben“, sagte der 35-jährige Dudamel in sichtlich aufgeräumter Stimmung. Er ist der bisher jüngste Dirigent des international viel beachteten Konzerts. „Es ist ein Traum“, sagte Dudamel. Er betonte erneut, dass er sein Leben dem Ziel gewidmet habe, Kinder an die Musik heranzuführen. Dudamel und die Wiener Philharmoniker sind ein eingespieltes Team. Seit 2007 haben sie 46 Konzerte zusammen bestritten.

50 Millionen Zuschauer

Die TV-Übertragung am Sonntag werde erneut in über 90 Ländern ausgestrahlt. 50 Millionen Zuschauer werden das Konzert verfolgen. In puncto Internationalität und Reichweite sei das Neujahrskonzert „die größte Kulturproduktion der Welt“, sagte ORF-Intendant Alexander Wrabetz.

ORF 2 und Ö1 übertragen wieder live ab 11.15 Uhr aus dem Goldenen Saal.