Engagement für ein gelungenes Funkenevent

Extra / 29.12.2016 • 17:54 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Armin Bitschnau steht für die Funkentradition im Land.
Armin Bitschnau steht für die Funkentradition im Land.

Bartholomäberg. Armin Bitschnau (83) war 13, als er zum ersten Mal mithalf, einen Funken zu errichten. Mit 16 baute er bereits selbstständig seinen ersten Holzturm. „Der war rund acht Meter hoch“, erinnert er sich. Damals begann die Ära des Funkenbaumeisters Bitschnau. Bis vor zwei Jahren baute er 65 Funken in Jetzmunt.

Mit den Jahren wurden die Holztürme in Bartholomäberg immer höher – bis hin zu 30 Metern. Das lockte viele Menschen an. „Es kamen bis zu 1000 Zuschauer nach Jetzmunt. Sogar das Fernsehen war zwei Mal da“, erinnert sich Bitschnau, der in das Funkenevent jährlich rund 300 Arbeitsstunden steckte. Es ging schon im Sommer los – mit Baumfällen, Holz sägen und spalten. Der Holzturm selbst war binnen elf Stunden gebaut. Zu seiner Freude führen seine Söhne und Enkel die Funkentradition fort.