Neujahrsvorsätze fürs Geld

Markt / 29.12.2016 • 18:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Mehr Geld zu sparen ist und bleibt ein äußerst beliebter Neujahrsvorsatz der österreichischen Bevölkerung. Foto: APA
Mehr Geld zu sparen ist und bleibt ein äußerst beliebter Neujahrsvorsatz der österreichischen Bevölkerung. Foto: APA

Über zwei Drittel wollen im kommenden Jahr mehr Geld sparen.

Dornbirn. (VN) Fast jeder in Österreich (97 Prozent) hat für das neue Jahr in Sachen Finanzen konkrete Vorsätze gefasst. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Integral im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen hervor. Dazu zählen für 80 Prozent der Befragten ihren Steuerausgleich zu erledigen und für 67 Prozent mehr Geld zu sparen. Die Hälfte will generell weniger ausgeben und ihr Konto nicht mehr überziehen. Mehr als ein Drittel (40 Prozent) beabsichtigt, Kontostand bzw. -auszüge öfter durchzusehen sowie sich einen besseren Überblick über die Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen. Jeder Vierte will seine Anlagestrategie überprüfen und sich über seine private Vorsorge Gedanken machen. Jeder Fünfte möchte sich intensiver mit Finanzmärkten und -produkten auseinandersetzen. 16 Prozent denken auch an andere und haben 2017 vor, mehr Geld zu spenden.

„Die Österreicher setzen beim Thema Geld sehr stark auf Sicherheit. Wer Vermögen aufbauen möchte, hat mit einem Anlagemix aus Sparbuch, Wertpapieren und Versicherungen langfristig gesehen die besten Chancen auf Erträge“, betont Werner Böhler, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. Bei der Umfrage gaben jeweils 19 Prozent an, Sparbuch oder -karte bzw. die Anlage in Edelmetalle wie Gold im neuen Jahr vermehrt nutzen zu wollen. 13 Prozent planen verstärkt in Immobilien zu investieren. Wertpapiere will nur jeder Achte im kommenden Jahr verstärkt berücksichtigen.

Regional und Online

Die Studie zeigt auch, dass Bankkunden Selbstständigkeit schätzen. So beabsichtigen 80 Prozent ihre Geldgeschäfte vermehrt mit Online-Banking zu erledigen bzw. 63 Prozent intensiver die Selbstbedienungsbereiche zu nutzen. Die Österreicher nehmen sich allerdings auch vor, öfter in die Filialen zu kommen (46 Prozent) und qualifizierte Beratungen (39 Prozent) in Anspruch zu nehmen. Jeder dritte Österreicher will im kommenden Jahr vermehrt Bank-Apps nutzen. Digitale Zahlungsmöglichkeiten wie beispielsweise NFC, Apple Pay, Google Wallet werden nur von jedem Fünften stärker angewandt.