Verdächtiger Tunesier wieder auf freiem Fuß

Politik / 29.12.2016 • 22:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die Gedenkstelle bei der Gedächtniskirche, vor der am 19. Dezember das Lkw-Attentat passierte, wird weiter aufgesucht. Foto: ap
Die Gedenkstelle bei der Gedächtniskirche, vor der am 19. Dezember das Lkw-Attentat passierte, wird weiter aufgesucht. Foto: ap

berlin. Der 40-jährige Tunesier, der als Verdächtiger im Fall des mutmaßlichen Berlin-Attentäters Anis Amri am Mittwoch festgenommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass es sich „nicht um die mögliche Kontaktperson von Anis Amri handelt“, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft am Donnerstag. Es sei daher kein Antrag auf Haftbefehl gestellt worden. Das nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche von der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) veröffentlichte Bekennervideo halten die Ermittler für authentisch. Nach deren Einschätzung zeige es den terrorverdächtigen Amri. Er wurde von Polizeikräften in Italien erschossen.