Die Feuerpause hält fürs Erste

Politik / 30.12.2016 • 22:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

damaskus. Die von Russland und der Türkei vermittelte landesweite Waffenruhe in Syrien hat am Freitag trotz kleinerer Verstöße vorerst gehalten. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, deren Berichte nicht überprüfbar sind, meldete Zusammenstöße zwischen Soldaten und Rebellen in der zentralsyrischen Provinz Hama und nahe der Hauptstadt Damaskus. Von der Feuerpause ausgenommen sind von den UN als terroristisch eingestufte Gruppen wie der IS und die Fatah-al-Scham-Front.

Alle bisherigen Waffenruhen in Syrien waren nach wenigen Tagen gebrochen worden. Syriens Außenminister Walid al-Muallim sagte, die Feuerpause sei eine „wirkliche Chance“ für eine politische Lösung des Konflikts. Zugleich erklärte er, es werde keine Kompromisse bei der Debatte um das Amt von Präsident Assad geben.  Dass dessen Macht erhalten bleibe, sei nicht verhandelbar.