Grubenunglück in Indien fordert Tote

Welt / 30.12.2016 • 22:46 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Ein Erdrutsch verschüttete am späten Donnerstagabend einen Teil eines Kohlebergwerks in Indien. Foto: AFP
Ein Erdrutsch verschüttete am späten Donnerstagabend einen Teil eines Kohlebergwerks in Indien. Foto: AFP

Kolkata. Bei einem Grubenunglück in Indien sind mindestens elf Arbeiter gestorben, mehrere weitere könnten noch eingeschlossen sein. Ein Erdrutsch verschüttete am späten Donnerstagabend einen Teil eines Kohlebergwerks nahe Lalmatia im nordöstlichen Bundesstaat Jharkhand, wie die Betreibergesellschaft Eastern Coalfields Freitag bestätigte. Laut Polizeiangaben wurden im Laufe des Freitags zwei Arbeiter gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Zwölf weitere Arbeiter galten noch als vermisst und könnten in dem verschütteten Teil des Bergwerks im Distrikt Godda gefangen sein. Erst Freitagfrüh erreichten Rettungsmannschaften den Unfallort, auch der nationale Katastrophenschutz NDRF wurde eingesetzt. Nach Angaben des indischen Kohleministeriums ist die Zahl der tödlichen Unfälle in indischen Kohlebergwerken rückläufig. 2015 starben 37 Menschen.