Jahresende: Was Promis resümieren und hoffen

Menschen / 30.12.2016 • 21:55 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Karoline Herfurth hatte ein unglaublich schönes Jahr. Fotos:AP
Karoline Herfurth hatte ein unglaublich schönes Jahr. Fotos:AP

Vor Silvester 2016 ziehen Prominente wie Karoline Herfurth und Fabian Hambüchen ihre Jahresbilanz.

Berlin. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Viele sagen: 2016 gab es so viele Krisen, Wahlschocks und tote Prominente – das kann gern aufhören. Einige Prominente haben verraten, wie sie auf das turbulente Jahr 2016 zurückblicken und worauf sie sich 2017 freuen.

Die Schauspielerin Karoline Herfurth (32) ging in diesem Jahr mit dem Liebesfilm „SMS für Dich“ unter die Filmemacher und ist stolz: „Ich persönlich hatte ein unglaublich schönes Jahr, weil ich meinen allerersten Film machen durfte als Regisseurin und den in die Kinos bringen durfte.“ Mit Blick auf 2016 sagt sie aber auch: „Die politische Lage ist sehr beängstigend.“

Filmkollegin Uschi Glas (72) hat das Gefühl, es werde alles immer aufregender. Ihrer Meinung nach sind zum Beispiel in den sozialen Netzwerken zu viele Leute unterwegs, die Worte wählten, die nicht in Ordnung seien. „Worte sind Waffen und wir dürfen nicht verrohen.“ Als Highlight des Jahres empfand die Schauspielerin ihre Arbeit für den Verein „BrotZeit“ und dort vor allem in Schulen den Kontakt mit Flüchtlingskindern, die aufgeschlossen und wissbegierig und dankbar seien.

Die Schauspielerin Jessica Schwarz (39) will neben dem vielen Negativen auch Positives mehr betont sehen, beispielsweise in der Umweltpolitik: „Das fängt ja im Kleinen an, dass Plastiktüten jetzt Geld kosten. Das ist so eine gute Sache, da muss man irgendwie ansetzen und weitermachen.“

Privat voller Hoffnung

Männliche Prominente fanden den Weltverlauf zwar hart, aber privat sind sie eigentlich voller Hoffnung. So auch Fernsehmoderator Kai Pflaume (49): „Was die unschönen Meldungen des Jahres betrifft, hoffe ich natürlich auch, dass das Jahr vergeht.“ Aber für ihn persönlich sei es ein sehr gutes Jahr gewesen. Der Musiker und frühere „The Voice of Germany“-Coach Rea Garvey (43) meint: „Schlimmer kann’s nicht werden – hoffentlich. Und wenn man am Boden ist, kann man nur wieder aufstehen. Ich habe 2017 schon für mich als Jahr der Neugeburt bezeichnet.“

Der Kunstturner und Olympiasieger Fabian Hambüchen (29) ist total zufrieden mit 2016: „Ich konnte mir meinen Kindheitstraum erfüllen und das perfekte Karriereende schaffen. Insofern kann ich mich gar nicht glücklicher schätzen als in diesem Jahr.“

Der ehemalige Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner (34) sagt: „Es war schon ein ereignisreiches Jahr, zum Beispiel was Todesfälle angeht. Das stimmt. Und es reicht auch wirklich. Es reicht aber immer. Ich glaub, selbst ein einziger Todesfall im Jahr, der einen selbst nahe trifft, ist schon zu viel.“ Privat war es aber für Steiner und seine Familie ein schönes Jahr: „Unser großer Sohn wurde eingeschult, das war ein Highlight. Der Kleine kam in den Kindergarten mit seinen drei Jahren und der Große mit sechs in die Schule. Das war schon ein großes Fest.“

Fabian Hambüchen konnte sich 2016 einen Traum erfüllen.
Fabian Hambüchen konnte sich 2016 einen Traum erfüllen.
Sänger Rea Garvey meint zum Jahr 2016: „Schlimmer kann’s nicht mehr werden.“ Foto: APA
Sänger Rea Garvey meint zum Jahr 2016: „Schlimmer kann’s nicht mehr werden.“ Foto: APA