Nichts gelernt?

Leserbriefe / 30.12.2016 • 18:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Israel-Bashing ist immer gut. Derzeit kühlen Kerry und Obama ihr Mütchen an diesem Staat, der einzigen Demokratie im Hexenkessel Naher Osten. Dort haben die Palästinenser mehr Rechte als in allen „Bruderländern“, die sie so gern in Ghettos halten als Faustpfand gegen Israel. Es ist auch ganz einfach – niemand, der Israel beschimpft, braucht etwas zu befürchten, ganz im Gegensatz zur anderen Seite. Wer will sich schon mit islamischen Diktaturen anlegen, oder das Gewaltpotenzial des Islam beim Namen nennen, dessen bekanntes Ziel die „Unterwerfung“ (=Islam) aller ist. Nun, da der Terror, unter dem die Juden schon Jahrzehnte leiden, auch an uns heranrückt, schauen die Sicherheitsexperten nach Israel: Wie schützt man sich gegen islamischen Terror? Wer wagt es auszusprechen, dass auch der Hass gegen Israel letztlich im Islam begründet ist, nicht in „besetzten Gebieten“, die übrigens in einem arabischen Vernichtungskrieg gegen die Juden von diesen erobert wurden? Es wird keinen Frieden mit Israel geben, selbst für das halbe Land nicht. Hat man aus Gaza nichts gelernt? Aus Arafats Millionenbetrügereien an seinem eigenen Volk? Der Antisemitismus schafft es immer wieder, sich ein Friedensmäntelchen umzuhängen. Die „Guten“ gegen die bösen Israelis, aber natürlich ist keiner gegen „die Juden“.

Mag. Christine Koppi, Pfarrer-strasser-weg, Rankweil