Glockengeläut als Aufruf gegen den Welthunger

Vorarlberg / 25.07.2017 • 18:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch. Die österreichische Bischofskonferenz ruft aufgrund der dramatischen Hungersnot in Ostafrika zu einer außergewöhnlichen Aktion auf: Am kommenden Freitag, 28. Juli, läuten um 15 Uhr, der Sterbestunde Jesu, in ganz Österreich die Kirchenglocken in den Pfarrgemeinden fünfmal länger als sonst, auch in Vorarlberg. Ostafrika leidet unter einer enormen Dürre. Millionen Menschen kämpfen ums Überleben. 20 Millionen Menschen in Äthiopien, Kenia und dem Südsudan sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Derzeit läuft dazu eine Spendenaktion der Caritas.

„Das Läuten der Kirchenglocken soll an das tägliche Sterben von Menschen an Hunger aufmerksam machen und zum Engagement dagegen aufrufen“, bekräftigt Diözesanbischof Benno Elbs. „Ein Sterben, das wir verhindern können“, betont Elbs. „Als Kirche ist es unsere Aufgabe, globale Solidarität vorzuleben. Wir müssen immer wieder daran erinnern, dass in einer Welt, die mehr als genügend Nahrung für alle produziert, niemand mehr hungern müsste.“