Land schaut stillschweigend zu

Leserbriefe / 25.07.2017 • 18:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Genug „schwarz“ gewählt. Zu dieser Erkenntnis bin ich durch folgende drei Ereignisse gekommen: Mit den VKW-Aktionären wird in beispielloser Manier umgegangen, indem zuerst der Aktienkurs in den Keller geschickt wird, um die Aktionäre dann billig abspeisen zu können. So etwas hätte es mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Mandl nicht gegeben. Das Land Vorarlberg schaut stillschweigend zu, wie hier bei einem zumindest landesnahen Betrieb mit den gutgläubigen Geldgebern umgegangen wird. Bei der Debatte „Abschaffung des Pflegeregresses“ musste ich kürzlich feststellen, dass die bisherige Inanspruchnahme von Angehörigen in den verschiedenen Bundesländern drei bis fünf Jahre, und im ach so eigentumsfreundlichen Vorarlberg gleich zehn Jahre beträgt. Die Bestellung des neuen Volksanwalts Dr. Bachmayr-Heyda macht sich für die Vorarlberger Bevölkerung bisher in der Weise bemerkbar, dass Vorarlberger Gemeinden bekämpft werden und das Bettlerunwesen gefördert wird.

Paul Gorbach,

Dorfstraße, Kennelbach