Landwirte­ ­brauchen ­Lohnunternehmen

Leserbriefe / 25.07.2017 • 18:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von Erik Schmid „Landwirtschaft

hat schlechtes Image“ vom

29. Mai:

Zur Bewältigung der laufen­den Herausforderungen setzen die Landwirte immer mehr auf einen effizienten­ und schlagkräftigen Maschi-
neneinsatz von landwirt-
schaftlichen Lohnunternehmen. Niedrige Produktpreise und der Druck nach noch kostengünstigerem Wirtschaften fordert den Agrarsektor enorm. Die aktuelle Entwicklung in der Land- und Forstwirtschaft führt zu größeren und effi­zienteren landwirtschaftlichen Betrieben mit einem Anstieg der bewirtschafteten Fläche je Betrieb. In der Futterernte muss jeder Schönwettertag bestens genutzt werden. Beispielsweise liefert ein abgeregnetes Gras bei der Heu- oder Silage-Gewinnung nur minderwertige Qualität und ist für eine optimale Grundfutterleistung der Tiere nicht geeignet. Die Landwirte benötigen für ihr Vieh beste Futterqualität. Mit Maschinen von Lohnunternehmen lassen sich an den einzelnen Erntetagen hohe Bergeleistungen und eine ­optimale Schlagkraft erzielen. Der Kunde erreicht somit die gewünschte Futterqualität, spart zudem Kosten ein und arbeitet nachhaltig. Lohnunternehmen arbeiten hauptberuflich mit Maschinen und sind darauf spezialisiert. Sie sind mit der Technik vertraut und investieren in neue Arbeitsverfahren. Mit ihren Dienstleistungen erbringen sie bei den Landwirten wertvolle Arbeitsschritte, die einzelbetrieblich nicht zu schaffen wären. Sie setzen zur Sicherstellung der Boden­fruchtbarkeit Fahrzeuge mit großvolumiger Bereifung und Druckabsenkung für maximale Bodenschonung ein. Der Landwirt nutzt und bezahlt die für seinen Betrieb benötigten Einsatzstunden und muss hohe Investitions­kosten für die einzelnen Maschinen nicht tragen.

Helmut Scherzer,

Vereinigung Lohnunternehmer Österreich, Pummerinplatz,

St. Florian bei Linz