So schirmt sich Vorarlberg gegen das Sauwetter ab

Vorarlberg / 26.07.2017 • 18:53 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Liliya (1) und Mama Kameliya (31) aus Au schützen sich mit einem riesengroßen Regenbogenschirm vor den Tropfen. „Wir brauchen so einen großen Schirm, das ist einfach viel praktischer mit Kind“, sagt Kameliya, wobei ihrer Tochter Liliya der Regen gar nichts ausmacht. Mit Regenmantel bekleidet springt die Einjährige über den Dornbirner Marktplatz.
Liliya (1) und Mama Kameliya (31) aus Au schützen sich mit einem riesengroßen Regenbogenschirm vor den Tropfen. „Wir brauchen so einen großen Schirm, das ist einfach viel praktischer mit Kind“, sagt Kameliya, wobei ihrer Tochter Liliya der Regen gar nichts ausmacht. Mit Regenmantel bekleidet springt die Einjährige über den Dornbirner Marktplatz.

Ob große bunte oder kleine dunkle: Regenschirme sieht man dieser Tage überall.

Dornbirn. (VN-jun) Graue Wolken bedecken seit Tagen den Himmel. Regen fällt in Sturzbächen auf die Erde. Es ist Ende Juli und ganz Vorarlberg ist eigentlich auf Sommerwetter eingestellt. Doch die Sonne ließ sich diese Woche noch nicht blicken. Und auch die hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad Celsius sanken auf kühle 15 Grad. Aber warum vom Regen die Laune verderben lassen? Perfekt ausgerüstet, macht doch auch ein Spaziergang durch Pfützen Spaß. Das dachten sich wohl auch die Marktbesucher am Mittwoch in Dornbirn. Mit Regenschirmen bewaffnet, zogen sie durch die Innenstadt. Von groß und bunt bis klein und dunkel gibt es unzählige Schirmmodelle. Die VN haben sich auf dem Marktplatz in Dornbirn nach den schönsten umgeschaut.

Die beiden Freundinnen Christina (19) und Sophia (21) aus Dornbirn teilen sich an diesem verregneten Tag einen kleinen Knirps. Da heißt es eng zusammenrücken, damit keine nass wird. „Ich hatte es heute eilig und habe deshalb meinen Schirm zu Hause vergessen. Zum Glück hat Christina aber einen dabei, auch wenn er etwas klein für uns beide zusammen ist“, erzählt Sophia und Christina ergänzt: „Das ist mein einziger Regenschirm, den habe ich mal gewonnen. Sonst hätte ich auch keinen.“
Die beiden Freundinnen Christina (19) und Sophia (21) aus Dornbirn teilen sich an diesem verregneten Tag einen kleinen Knirps. Da heißt es eng zusammenrücken, damit keine nass wird. „Ich hatte es heute eilig und habe deshalb meinen Schirm zu Hause vergessen. Zum Glück hat Christina aber einen dabei, auch wenn er etwas klein für uns beide zusammen ist“, erzählt Sophia und Christina ergänzt: „Das ist mein einziger Regenschirm, den habe ich mal gewonnen. Sonst hätte ich auch keinen.“
Hannelore Zach (73) aus Dornbirn geht bei diesem Regenwetter nicht ohne Schirm aus dem Haus. Mit diesem bunten Modell schützt sie sich in der Dornbirner Innenstadt vor dem Regen. „Diesen Schirm hatte ich zu Hause gerade griffbereit. Normalerweise benutze ich einen wunderschönen Regenschirm mit einem Motiv des Malers Gustav Klimt, aber der liegt im Auto“, sagt sie. „Das Wetter ist momentan eine Katastrophe, da muss man immer einen Regenschirm zur Hand haben.“
Hannelore Zach (73) aus Dornbirn geht bei diesem Regenwetter nicht ohne Schirm aus dem Haus. Mit diesem bunten Modell schützt sie sich in der Dornbirner Innenstadt vor dem Regen. „Diesen Schirm hatte ich zu Hause gerade griffbereit. Normalerweise benutze ich einen wunderschönen Regenschirm mit einem Motiv des Malers Gustav Klimt, aber der liegt im Auto“, sagt sie. „Das Wetter ist momentan eine Katastrophe, da muss man immer einen Regenschirm zur Hand haben.“
Karl Köpfle (53) aus Bildstein hat sich bei diesem Wetter für einen großen Schirm in hellem Grau entschieden. „Ich muss zu meiner Arbeitsstelle immer knapp 15 Minuten zu Fuß gehen. Damit ich auf dem Weg dorthin nicht nass werde, brauche ich einen großen Schirm“, erzählt er. Dass der Sommer momentan etwas verregnet ist, findet er nicht schlimm. „Zwischendurch ist das egal. Ich habe den See dieses Jahr schon so oft zum Baden genutzt, da kann es jetzt auch mal abkühlen.“
Karl Köpfle (53) aus Bildstein hat sich bei diesem Wetter für einen großen Schirm in hellem Grau entschieden. „Ich muss zu meiner Arbeitsstelle immer knapp 15 Minuten zu Fuß gehen. Damit ich auf dem Weg dorthin nicht nass werde, brauche ich einen großen Schirm“, erzählt er. Dass der Sommer momentan etwas verregnet ist, findet er nicht schlimm. „Zwischendurch ist das egal. Ich habe den See dieses Jahr schon so oft zum Baden genutzt, da kann es jetzt auch mal abkühlen.“
Für Dorothea (65) und Roland (72) aus Deutschland ist dieses Wetter nichts Ungewöhnliches, denn auch in ihrer Heimat bei Göttingen in Niedersachsen gibt es derzeit Überschwemmungen. „Wir nehmen das Wetter so wie es kommt, man kann es eh nicht ändern“, sagt Dorothea, die gemeinsam mit ihrem Mann unter einem lila, grün, orange gepunkteten Regenschirm steht. „Das sind die Lieblingsfarben meiner Enkelin und auch ich mag die Farben sehr gerne. Deshalb habe ich mir diesen Schirm gekauft.“
Für Dorothea (65) und Roland (72) aus Deutschland ist dieses Wetter nichts Ungewöhnliches, denn auch in ihrer Heimat bei Göttingen in Niedersachsen gibt es derzeit Überschwemmungen. „Wir nehmen das Wetter so wie es kommt, man kann es eh nicht ändern“, sagt Dorothea, die gemeinsam mit ihrem Mann unter einem lila, grün, orange gepunkteten Regenschirm steht. „Das sind die Lieblingsfarben meiner Enkelin und auch ich mag die Farben sehr gerne. Deshalb habe ich mir diesen Schirm gekauft.“
Elien (9) aus Belgien macht mit ihren Eltern Urlaub im Ländle. Der Regen macht der Familie nichts aus, Dornbirn sei auch bei diesem nassen Wetter schön anzuschauen. Außerdem gibt es ja Regenschirme, unter denen man trocken bleibt. Auch die Neunjährige hat einen eigenen Schirm dabei – mit einem Motiv aus Hunden, Katzen und Hasen. „Ich mag Tiere einfach sehr gerne“, erklärt Elien.
Elien (9) aus Belgien macht mit ihren Eltern Urlaub im Ländle. Der Regen macht der Familie nichts aus, Dornbirn sei auch bei diesem nassen Wetter schön anzuschauen. Außerdem gibt es ja Regenschirme, unter denen man trocken bleibt. Auch die Neunjährige hat einen eigenen Schirm dabei – mit einem Motiv aus Hunden, Katzen und Hasen. „Ich mag Tiere einfach sehr gerne“, erklärt Elien.
Elisabeth Kraxner (50) aus Dornbirn trotzt dem verregneten Sommer mit einem blumigen Schirm in den Farben Grün und Lila. „Wenn es regnet, ist eh alles grau. Deshalb brauche ich einen bunten Regenschirm für die gute Laune“, erzählt Elisabeth. Und was denkt sie über das Wetter? „Wir waren vor Kurzem noch im Urlaub am Nordkap in Norwegen. Ich glaube, wir haben das kalte, nasse Wetter mit nach Vorarlberg gebracht.“
Elisabeth Kraxner (50) aus Dornbirn trotzt dem verregneten Sommer mit einem blumigen Schirm in den Farben Grün und Lila. „Wenn es regnet, ist eh alles grau. Deshalb brauche ich einen bunten Regenschirm für die gute Laune“, erzählt Elisabeth. Und was denkt sie über das Wetter? „Wir waren vor Kurzem noch im Urlaub am Nordkap in Norwegen. Ich glaube, wir haben das kalte, nasse Wetter mit nach Vorarlberg gebracht.“