Der Verkehr auf der Hofsteigader wird geregelt

Vorarlberg / 27.07.2017 • 19:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Ampeln an der Umleitungsstrecke wurden bereits installiert. Radler können weiterhin den Weg entlang der L 190 benutzen. D. Stiplovsek
Die Ampeln an der Umleitungsstrecke wurden bereits installiert. Radler können weiterhin den Weg entlang der L 190 benutzen. D. Stiplovsek

L 190 ab Montag gesperrt, Ampelregelung auf der Umleitungsstrecke.

Wolfurt, Lauterach. (VN-ger) Langsam aber sicher wird‘s ernst: Ab kommendem Montag, 31. Juli, ist die L 190 zwischen Dornbirn-Nord und Lauterach fünf Wochen lang komplett gesperrt. Für die Verkehrsteilnehmer bedeutet das Umwege und Ampelregelungen.

Der örtliche Verkehr wird bis Samstag, 2. September über Schwarzach und Wolfurt (L 200, L 3 und L 41), der von Dornbirn kommende Schwerverkehr mit Ziel Güterbahnhof über die Autobahn (Bregenz-Weidach und zurück bis Wolfurt) umgeleitet. Damit der Verkehr auf der „Hofsteigader“ möglichst nicht aus den Fugen gerät, kommen Ampeln zum Einsatz – in Schwarzach an der Kreuzung bei der Eni-Tankstelle und in Wolfurt an der Kreuzung mit der Weberstraße. 

Alles neu

Die Straßensperre ist notwendig, da zwischen der Firma Haberkorn und dem neuen Doppelmayr-Hauptquartier die L 190 erneuert wird. Gleichzeitig wird die neue Verbindungsstraße zwischen Konrad-Doppelmayr-Straße und L 190 (Dürstraße) an die L 190 angebunden, der Fahrradweg wiederhergestellt bzw. erhöht, eine Ampelanlage installiert, eine Überfahrtmöglichkeit für Fahrradfahrer errichtet und eine neue Abbiegespur geschaffen.

Auch der Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) hat vorgesorgt: Während der Straßensperre erhalten Mitarbeiter von Baywa, Haberkorn, Meusburger, Integra und Doppelmayr ein nicht übertragbares maximo-Monatsticket um 10 statt 77 Euro. Außerdem werden laut VVV bei Bedarf die Unternehmens-Leihräder, die für Fahrten zwischen der Bahnhaltestelle Wolfurt und dem Arbeitsplatz oder für Besorgungen genutzt werden können, aufgestockt und Gratis-Test-Falträder angeboten.

Die Busse fahren vorläufig über eine provisorische Zufahrt, die unmittelbar neben der künftigen Dürstraße verläuft. „Die versuchen wir so lange wie möglich aufrechtzuerhalten“, sagt Baumanager Johann Siemayr vom Landesstraßenbauamt.