„Wiesn“ sicherer, digital und ein bisschen teurer

Welt / 27.07.2017 • 22:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

München. Dirndl, Lederhosen, Gedränge in der Menge: So schaut es alljährlich aus auf dem Oktoberfest in München. In diesem Jahr soll die „Wiesn“ sicherer und digitaler denn je werden. Erstmals können Gäste auch bargeldlos über das Smartphone bezahlen, wie der Festleiter und zweite Bürgermeister Josef Schmid am Donnerstag ankündigte. Eine weitere App leitet Besucher über das Festgelände. Sie umfasst einen Geländeplan mit 720 Örtlichkeiten und soll darüber hinaus anzeigen, in welchem Zelt es noch einen freien Platz gibt. Das Oktoberfest beginnt am 16. September und dauert bis zum 3. Oktober.

Ein halbes Dutzend neue Fahrgeschäfte werden auf dem Volksfest sein, darunter eine neue Achterbahn mit einer ausschwingenden Gondel und ein 80 Meter hohes Kettenkarussell namens „Jules Verne Tower“.

Wie schon im Vorjahr ist die Sicherheit ein großes Thema. Erneut wird das Festgelände rundum umzäunt, es gibt Zugangskontrollen und ein Verbot großer Taschen. Eine neue Lautsprecheranlage für Warndurchsagen und eine optimierte Videoüberwachung sollen die Wiesn noch sicherer machen.

Die Wirte hoben den Bierpreis auf maximal 10,95 Euro an und versprachen ein günstiges „Familiengetränk“. Letztes Jahr hat das Maß noch zwischen 10,40 und 10,70 Euro gekostet.