2017 war es bisher außergewöhnlich heiß

Welt / 28.07.2017 • 22:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. 2017 hat im Großteil Österreichs überdurchschnittlich viele Hitzetage gebracht. An 201 von insgesamt 263 Wetterstationen gab es bereits einen oder mehrere Tage mit mindestens 30 Grad Celsius. Das zeigt die Sommerzwischenbilanz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Dieses Jahr bestätigt laut ZAMG den Trend zu einem wärmeren Klima mit heißeren Sommern. An der Spitze liegt das Burgenland mit bisher 30 Hitzetagen in Andau im Seewinkel und 29 in Eisenstadt. Dahinter folgen die niederösterreichischen Orte Wolkersdorf und Hohenau an der March mit jeweils 28 Hitzetagen, Zwerndorf (27) und Bad Deutsch-Altenburg (26). „Zum Vergleich: Im vieljährigen Mittel gibt es in diesen Regionen rund 20 Hitzetage im gesamten Jahr. Wir liegen also bereits Mitte des Sommers um rund 50 Prozent über den Werten eines durchschnittlichen gesamten Jahres“, erklärte Alexander Orlik, Klimatologe der ZAMG.

Im Westen und Süden Österreichs ist die Zahl der Hitzetage wegen des nicht ganz so heißen Klimas naturgemäß etwas geringer. So verzeichnete Bad Radkersburg heuer bereits 23 Hitzetage, im Mittel sind es 12,6 Tage. In Villach waren es bisher 20 Hitzetage (Mittel 15,1), in Landeck 18 (Mittel 19,9), in Salzburg-Freisaal 15 (Mittel 10,1) und in Feldkirch zwölf Hitzetage (Mittel 7,3).