Fachjargon schreckt Jobbewerber ab

Markt / 28.07.2017 • 07:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Jobinserat, das im Fachjargon gehalten ist, schreckt laut einer Umfrage viele Bewerber ab.
Ein Jobinserat, das im Fachjargon gehalten ist, schreckt laut einer Umfrage viele Bewerber ab.

JOBINSERAT. Die Fachsprache in Jobinseraten schreckt laut einer Umfrage junge Bewerber ab. Begriffe wie „Fulfillment-Service“ sowie „Service-Level-Agreement“ (SLA) wirken besonders einschüchternd. Viele junge Bewerber haben Unsicherheiten hinsichtlich ihrer Eignung für eine bestimmte Position, da sie nicht verstehen, wovon in der Anzeige eigentlich gesprochen wird. Zwei von drei Befragten haben nicht gewusst, für welche Stelle sie sich überhaupt bewerben, da sie von der Tätigkeitsbeschreibung verwirrt waren. Neben SLA sind „Key Performance Indicator“ und „Procurement“ Begriffe, die oft für Verständnisprobleme sorgen.

Den Ergebnissen zufolge versuchen viele Unternehmen, Stellen anzupreisen und diese unnötig kompliziert darzustellen. Das schürt unrealistische Erwartungen. „Das Verständnis des Fachjargons ist kein Maß für das Potenzial eines jungen Menschen oder ein Indikator dafür, ob dieser oder jener Bewerber besser geeignet ist“, erklärt Studienautorin Grace Mehanna.