Mit Charisma zum perfekten Top-Job

Markt / 28.07.2017 • 07:43 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Doris Jäger: „Charismatische Personen betreten den Raum nicht, sie erscheinen.“Foto: Jäger
Doris Jäger: „Charismatische Personen betreten den Raum nicht, sie erscheinen.“Foto: Jäger

Manche Menschen begeistern, inspirieren und faszinieren: Kann man Charisma lernen?

Wolfurt. (C. Mennel) „Dein Lächeln ist dein Logo. Deine Persönlichkeit deine Visitenkarte. Wie andere sich fühlen, nachdem du ihnen begegnet bist, ist deine Marke.“ Jay Danzie bringt es auf den Punkt: Manche Menschen haben etwas Magisches. Anziehungskraft, Aura, Ausstrahlung. Man hat sie, oder nicht. Wirklich? Was ist das genau – dieses „gewisse Etwas“? Warum fliegt charismatischen Persönlichkeiten alles zu? „Charisma kann man entwickeln. Ein paar Bausteine helfen dabei“, sagt Doris Jäger, Unternehmerin und Dozentin für Resilienztraining, in Wolfurt.

Positives Selbstbild. Die Basis, auf der Charisma aufbaut, ist das Bild, das man von sich selber hat. Was kann ich? Was sind meine Stärken und Talente? Wer bin ich? Wie bin ich? Was ist mir wichtig? Sich seiner Fähigkeiten bewusst zu sein und auf sie zu vertrauen hebt den Selbstwert. Aus dieser Sicherheit, etwas gut zu können, entwickelt sich eine innere, stabile Haltung. Ist man sich seiner Wertvorstellungen bewusst und lebt danach, ist man authentisch. Authentizität wirkt charismatisch und automatisch positiv auf andere.

Empathie. Gelebte Empathie beginnt mit einem zugewandten Zuhören. Charismatische Menschen sind präsent, geben ihre ganze Aufmerksamkeit ihrem Gegenüber. Sie halten Blickkontakt mit dem Publikum oder dem Gesprächspartner. Sie gehen auf die Emotionen, Probleme und Beweggründe des anderen ein. Deshalb fühlt man sich von ihnen wertgeschätzt, verstanden und aufgehoben. Sie vermitteln dem anderen ein Wir-Gefühl.

Souveränität und Ruhe. Wie wirken gehetzte Menschen, die schnell sprechen, ständig in Eile sind und unter Termindruck stehen? In keinster Weise anziehend. Souveräne Menschen sind bedacht, gelassen und überlegt. Sie verstehen es, ruhig zu bleiben, den Überblick zu bewahren und mit klaren Worten eine Richtung vorzugeben. Diese Ruhe strahlt Sicherheit aus, vermittelt ein Wohlgefühl und gibt diesem Menschen seinen charismatischen Anstrich.

Erfolgsfaktor „Wortwahl“. Rhetorik, die Kunst der Rede ist für Speaker und ­Referenten das Handwerkzeug schlechthin. Die mit ­Bedacht ausgewählte Wortwahl trifft die Zuhörer im Innern, sie energetisiert und überzeugt, vor allem wenn in der Bildersprache gesprochen wird. Humorvoll verpackte Metaphern und Geschichten heben den Charisma-Status.

Motivationsfähigkeit. Langweiler sind nicht mitreißend. Menschen, die etwas Neues wagen und etwas anders machen, gehen zwar ein Risiko ein, werden aber bestaunt und wirken dadurch anziehend. Es macht sie interessant. Menschen, die gute Laune verbreiten und über sich selbst lachen können, sind beliebter als andere. Wahre Charismatiker ermutigen, bauen andere auf und versprühen Optimismus. Diese inspirierende Stimmung hebt die Motivation und Leistungsbereitschaft.

Charisma kann man entwickeln. Ein paar Bausteine helfen.

Doris Jäger

Neu im Seminarprogramm: Glücklich steht dir gut – Wie Sie erfolgreich Ihre Ziele und Visionen erreichen; Freitag/Samstag 2./3.Februar 2018; www.nhp-jaeger.at