Anrainer wehren sich gegen
Grass-Bau

Leserbriefe / 30.07.2017 • 17:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Herr Egger, Bürgermeister von Hohenems, sagte im VN-Bericht vom 21.7.2017: „Die Anrainer waren die Ersten, die von uns persönlich informiert wurden. Es gab keinerlei Bedenken.“ Hier möchte ich festhalten, dass es sehr wohl viele Wortmeldungen der Anrainer an diesem Infoabend gab, welche ihre Bedenken ausdrückten. Im Vordergrund standen die bestehende Verkehrssituation, wo die Anrainer täglich im Stau stehen, und die Tatsache, dass mit weiteren 800 Arbeitsplätzen mit einem Verkehrsinfarkt zu rechnen ist. Leider vergessen manche Bürgermeister schnell, von welchen Personen sie gewählt wurden und dass sie deren Interessen vertreten sollten. Wir erhielten großen Zuspruch bei unserer Unterschriftenaktion, wobei nur vier Personen nicht unterschreiben wollten. Die Anrainer der Lusternauerstraße, welche uns mit über 200 Unterschriften gegen den geplanten Monsterbau der Fa. Grass unterstützt haben, werden es dem Bürgermeister bei der nächsten Wahl danken.

In der Causa Grass-Hochregallager, wo die Anrainer nur eine Reduktion des Gebäudes von 35 Meter Höhe auf 25 erreichen wollten, ist für mich eine Interessenvertretung der betroffenen Bürger vom Bürgermeister nicht erkennbar. Wir sind für die Ansiedlung von Betrieben und damit verbundene Arbeitsplätze. Dies sollte jedoch in vernünftigem Rahmen im Einklang mit der Bevölkerung, Natur und Umwelt geschehen und nicht in einem Lippenbekenntnis der Industrie ausufern.

Gilbert Storck,

Obere Kanalstraße, Hohenems