Austria-Fehlstart verlängert

Sport / 30.07.2017 • 23:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kampf um den Ball mit Sturms Jörg Siebenhandl, Heiko Westermann und Schiedsrichter Markus Hameter (von links).Foto: gepa
Kampf um den Ball mit Sturms Jörg Siebenhandl, Heiko Westermann und Schiedsrichter Markus Hameter (von links).Foto: gepa

Der selbsternannte Meisterschaftsmitfavorit ziert derzeit das Tabellenende.

Wien. Die Krise der Wiener Austria hält an. Der Vizemeister verlor auch sein zweites Saisonspiel in der Bundesliga. Die „Veilchen“ mussten sich dem SK Sturm im Duell zweier Europacup-Starter zu Hause mit 2:3 geschlagen geben. Zwar gelangen im vierten Plfichtspiel der Saison die ersten beiden Treffer, die Austria ist vorerst dennoch Schlusslicht.

Die Grazer dagegen bestätigten ihre gute Form. Mit dem Punktemaximum von sechs Punkten setzte sich die Elf von Trainer Franco Foda trotz zahlreicher Ausfälle an die Ligaspitze. Sturm fehlte die Alernativen. Weil kurz vor Spielbeginn auch noch Charalampos Lykogiannis verletzt ausfiel, bildete Bundesliga-Debütant Patrick Puchegger mit dem erst 17-jährigen Dario Maresic die Innenverteidigung. Bei der Austria agierte Neuzugang Christoph Monschein anstelle des angeschlagenen Ismael Tajouri-Shradi auf dem rechten Flügel. Der wechselwillige Torjäger Larry Kayode stand erneut nicht im Kader.

Sturm begann mit elf Österreichern und versteckte sich nicht. Die Austria hatte in weiterer Folge zwar deutlich mehr vom Spiel, kam aber kaum zu klaren Torszenen. Vielmehr wirkten die Wiener recht ideenlos.

Tristesse also bei der Austria, hingegen freudige Gesichter beim zweiten Wiener Großklub. Rapid macht derzeit Bekanntschaft mit Tabellenregionen, die vor wenigen Monaten noch unerreichbar waren. Durch den Sieg in St. Pölten rückten die Hütteldorfer auf Platz zwei in der Tabelle vor. Auch dank der Premierentreffer von Andreas Kuen und Eren Keles gab es einen Auswärtserfolg. Das war in der vergangenen Saison nur dreimal gelungen. Daher steigt im Trainerstab mit dem Vorarlberger Martin Bernhard die Vorfreude auf das Wiener Derby am Sonntag im Allianz Stadion.